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Dr.-Frank-Diät

| · 4 Min. Lesezeit

Wie die South-Beach-Diät und die Atkins-Diät wurde auch die Dr.-Frank-Diät von einem Arzt entwickelt, in diesem Fall von Frank van Berkum. Im Gegensatz zu den beiden anderen wurde die Dr.-Frank-Diät in den Niederlanden entwickelt und hat auch dort recht viel Aufmerksamkeit und Anhänger bekommen. Die Diät ist eine Low-Carb-Diät und ähnelt stark der Atkins-Diät und anderen Low-Carb-Diäten. Welche Vorteile kann diese Diät für dich haben und welche Nachteile sehen wir? Das liest du hier.

Inhaltsverzeichnis

Die Dr.-Frank-Diät

Die Dr.-Frank-Diät basiert wie viele andere Diäten auf einer Ernährung mit wenig Kohlenhydraten. Die Idee dahinter ist, dass du weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiß isst. Eiweiß unterstützt die Regeneration und den Erhalt deiner Muskeln. Muskeln verbrauchen auch im Ruhezustand Energie, deshalb ist es wichtig, sie zu erhalten. Außerdem sorgt Eiweiß für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Dadurch isst du weniger und nimmst ab. Die Dr.-Frank-Diät gibt an, dass du 1 Kilo pro Woche verlieren kannst, wenn du auf diese Weise lebst.

Wirkung der Dr.-Frank-Diät

Die Dr.-Frank-Diät ist nicht besonders originell und ähnelt daher vielen anderen Low-Carb-Diäten. Was diese Diäten faktisch tun, ist, die Kalorienmenge aus Kohlenhydraten nach unten zu korrigieren, wodurch der Anteil der anderen Makronährstoffe steigt. Eiweiß hält länger satt. Es wird vom Körper langsam abgebaut und verbraucht bei diesem Prozess mehr Energie. Außerdem erhältst du durch eine eiweißreiche Ernährung deine Muskelmasse. Da du weiterhin normal essen kannst, ist die Dr.-Frank-Diät keine Crashdiät.

Von verschiedener Seite gibt es auch viel Kritik an Low-Carb-Diäten. So soll der Verzehr von zu viel Eiweiß für Menschen mit Nierenproblemen nicht gut sein. Außerdem ist der Verzehr vieler Fette für den Cholesterinspiegel nicht gesund. Um dich möglichen schädlichen Folgen dieser Protein-Diät nicht zu stark auszusetzen, darfst du die Dr.-Frank-Diät 10 Wochen am Stück befolgen. Danach solltest du wieder zu einem regulären Ernährungsmuster wechseln, um nach 3 Monaten wieder mit der Dr.-Frank-Diät beginnen zu dürfen.

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Was darfst du essen?

Wie bei vielen anderen Low-Carb-Diäten darfst du bei der Dr.-Frank-Diät Folgendes essen:

  • Proteine: Hähnchenbrust, Lachs, Thunfisch, Rindfleisch und weißes Fleisch.
  • Fette: ungesättigte Fette wie Olivenöl und Kokosöl.
  • Gemüse: Salat, Tomate, Gurke, Paprika, Rucola, Eisbergsalat, Champignons

Bei der Dr.-Frank-Diät darfst du nicht viel Obst essen. Obst enthält Fruktose, und das ist eine Form von Kohlenhydraten. Obst ist gesund, aber in dieser Diät darfst du davon nur 1 Stück in 3 Tagen essen.

Nachteile der Dr.-Frank-Diät

Wie bei vielen anderen kohlenhydratarmen Diäten liegt der Fokus bei der Dr.-Frank-Diät stark auf den Makronährstoffen Eiweiß und Fetten. Dinge wie Vitamine, Mineralstoffe und Kalzium werden stark unterbelichtet, wodurch die Diät einen weniger günstigen Effekt auf die allgemeine Gesundheit haben kann. Bei der Atkins-Diät, die ebenfalls durch wenige Kohlenhydrate gekennzeichnet ist, wird dies durch die Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln aufgefangen. Das würden wir auch bei der Dr.-Frank-Diät empfehlen.

Außerdem ist diese Diät durchaus gut durchzuhalten. Du musst nur deine Kohlenhydrate weglassen und brauchst dir ansonsten keine Sorgen um Mengen und Portionen zu machen. Kleine Zugeständnisse mit großen Folgen. Denn die Beliebtheit dieser und anderer Low-Carb-Diäten ist vor allem auf den Effekt zurückzuführen: Die Diät funktioniert. Wenn du diese Diät also befolgen möchtest, dann tue das nach den Vorschriften, halte sie 10 Wochen lang ein und nimm dabei ausreichend Vitamine aus Nahrungsergänzungsmitteln zu dir, weil dein Körper sie braucht.

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