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Training mit freien Gewichten

| · 4 Min. Lesezeit

Es gibt viele verschiedene Arten des Widerstandstrainings. Dazu gehören die bekannten Fitnessgeräte, freie Gewichte, auch bekannt als Lang- und Kurzhanteln, Kabelzugmaschinen, elastische Widerstandshilfen, Medizinbälle, Kettlebells und sogar das Training mit dem eigenen Körpergewicht (Calisthenics).

In diesem Artikel werden vor allem die Unterschiede zwischen dem Training an Fitnessgeräten und dem Einsatz freier Gewichte beschrieben. Viele Menschen entscheiden sich schnell für die festen Fitnessübungen und gehen nicht so leicht zu den freien Gewichten. Zum einen, weil die Übungen dort nicht beschrieben sind, aber auch, weil es anspruchsvoller ist, diese Übungen auszuführen, und sie oft als komplizierter wahrgenommen werden. Außerdem gibt es noch das Missverständnis, dass freie Gewichte nur etwas für Männer sind.

Training an Fitnessgeräten

Feste Fitnessgeräte werden in Fitnessstudios häufig genutzt und eignen sich besonders gut für Anfänger. Oft sind diese Übungen nämlich leichter auszuführen und weniger einschüchternd als das Training mit freien Gewichten. Außerdem ist Fitnessausrüstung im Vergleich zu freien Gewichten sicherer in der Anwendung. Maschinen sorgen häufig dafür, dass du die Übung sauber und mit gerader Haltung ausführst. Zudem ist die Möglichkeit, frei auszuweichen, begrenzt, wodurch die Übung sicherer wird und das Verletzungsrisiko geringer ist. Ein weiterer Vorteil fester Fitnessgeräte ist, dass sich das Gewicht recht einfach etwas schwerer einstellen lässt. Außerdem ist bei diesen Übungen kein Spotter (jemand, der dir bei der Bewegung hilft) nötig.

Nachteile von Fitnessgeräten

Feste Fitnessgeräte haben gegenüber freien Gewichten nicht nur Vorteile. Diese Übungen bieten nämlich einen kleineren Bewegungsspielraum. Außerdem sorgt eine feste Position dafür, dass weniger intensiv trainiert wird, weil weniger Kontrolle und Stabilität erforderlich sind. Manche Fitnessgeräte können schwierig einzustellen sein, und für sehr große oder kleine Menschen ist eine Übung nicht immer angenehm ausführbar, weil das Gerät nicht gut zum Körper passt.

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Der Einsatz freier Gewichte verlangt mehr von der Core-Stabilität. So müssen Bauch- und Rückenmuskulatur härter arbeiten, um das unkontrollierte Gewicht auszubalancieren. Beim Training mit freien Gewichten ist mehr Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven erforderlich. Dadurch wird die Übung intensiver und die neuromuskuläre Effizienz besser trainiert. Freie Gewichte sorgen für mehr Bewegungsfreiheit, wodurch in verschiedenen Bewegungsebenen trainiert werden kann. Dadurch lernst du, Übungen besser auszuführen, sodass auch Bewegungen im Alltag leichter werden.

Außerdem können mit freien Gewichten komplexe Ganzkörperübungen ausgeführt werden. Dadurch wird mehr Energie verbraucht und es werden im Vergleich zu Übungen an festen Fitnessgeräten mehr Kalorien verbrannt. Für Anfänger sind Übungen mit freien Gewichten wegen der Instabilität schwieriger und anstrengender, weshalb das Verletzungsrisiko höher ist. Es ist wichtig, zuerst über ausreichend Kontrolle und Kraft zu verfügen, bevor mit freien Gewichten trainiert wird. Bei schweren Übungen mit freien Gewichten, die über dem Kopf ausgeführt werden, ist eigentlich immer ein Spotter erforderlich, um gut, schwer und sicher trainieren zu können. Wenn du also allein bist, wird es schwierig, diese Übungen zu machen, weil du oft jemanden um Hilfe bitten musst.

Training an Kabelzugmaschinen

Neben festen Fitnessgeräten und freien Gewichten gibt es auch noch die bekannten Kabelzugmaschinen. Kabelzugmaschinen sind sehr praktisch, weil sie mehr Bewegungsfreiheit bieten als Fitnessgeräte. Außerdem brauchst du keinen Spotter wie bei freien Gewichten. Zudem werden fast alle Übungen an Kabelzugmaschinen im Stehen ausgeführt, wodurch die Core-Stabilität im Vergleich zu festen Fitnessgeräten stärker angesprochen wird.

Fazit

Es gibt sowohl Vorteile als auch Nachteile von freien Gewichten im Vergleich zu festen Geräten. Das Gute ist, dass sie die Nachteile des jeweils anderen ausgleichen und sich dadurch ergänzen. Das gilt besonders, wenn auch Kabelzugmaschinen genutzt werden. Erfahrenere Sportler werden häufiger freie Gewichte verwenden, nutzen aber trotzdem fast immer auch die übrigen Fitnessgeräte. Eine Kombination dieser Trainingsformen ist immer sinnvoll. Für Anfänger ist es ratsam, zunächst an festen Fitnessgeräten etwas Kraft aufzubauen, um anschließend den Schritt zu den freien Gewichten machen zu können. So werden die Core-Stabilität und die neuromuskuläre Effizienz besser trainiert, und du holst mehr aus deinem Krafttrainingsprogramm heraus.

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