FITsociety DE
Kostenlos testen
Fitness

Fitness-Tipps für Anfänger

| · 7 Min. Lesezeit

Wenn du mit Fitness anfangen möchtest, ist es wichtig, dich gut vorzubereiten. In diesem Artikel möchten wir dir einige Fitness-Tipps für Anfänger geben, wenn du startest. Denn Muskeln entwickeln sich nicht nur durch intensive Trainingseinheiten, sondern auch deine Ernährung und Erholung sind wichtig. Häufig sind die Art der Ernährung und die Menge ein Stolperstein. Deshalb dieser Artikel: mit Fitness beginnen.

Fitness-Tipps für Anfänger
Foto von Gia Oris auf Unsplash

Arten von Übungen

Wenn du mit Krafttraining beginnst, hast du im Grunde die Wahl zwischen zwei Arten von Fitnessübungen: Isolationsübungen und zusammengesetzten, also Compound-Übungen. Wenn du eine Isolationsübung ausführst, arbeitet bei der Ausführung im Grunde nur ein Muskel mit. Entscheidest du dich für zusammengesetzte oder Compound-Übungen, arbeiten mehrere Muskeln mit. Viele Sportler, die gerade mit Fitness anfangen, wählen Isolationsübungen in der Annahme, dass sie damit gezielt Muskelgruppen stärker wachsen lassen können. Das Gegenteil ist der Fall. Muskeln reagieren nämlich besser mit Wachstum, wenn sie zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit zwischen den Muskeln nimmt zu, weil sich die intermuskuläre Koordination verbessert. Außerdem arbeiten mehrere Muskelgruppen gleichzeitig und du kannst dein Training dadurch effektiver, aber auch effizienter gestalten. Isolationsübungen kannst du später in deinen Plan aufnehmen, wenn du bestimmten Bereichen zusätzliche Aufmerksamkeit schenken möchtest.

Muskelgruppen

Viele Anfänger, die Fitness machen, trainieren oft nur eine begrenzte Zahl von Muskelgruppen. Nämlich: Bizeps, Schultern, Bauch und montags oft Brust. Schließlich ist Monday Chest Day. Wenn wir uns die Anatomie des menschlichen Körpers ansehen, sehen wir, dass doch ein paar Muskelgruppen fehlen. Du solltest den Körper im Gleichgewicht halten und trainieren, also ist es notwendig, alle Muskelgruppen zu trainieren. Also auch die Muskelgruppen, die nicht zu deinen Favoriten gehören, oder Muskeln, die nicht sichtbar sind, wenn du eine Hose trägst. Nutze deshalb einen Split-Plan, bei dem du an jedem Tag eine andere Muskelgruppe trainierst, über die gesamte Woche gesehen aber deinen ganzen Körper, oder nutze einen Ganzkörperplan, bei dem du jedes Mal deinen ganzen Körper trainierst.

Die Grundübungen

Zuvor haben wir bereits beschrieben, dass du als Fitness-Anfänger den Fokus auf Compound-Übungen legen solltest. Wenn du diese Compound-Übungen nutzen möchtest, kannst du aus 8 Grundübungen wählen, mit denen du in einem Durchgang deinen ganzen Körper trainieren kannst. Praktisch, wenn du schnell Resultate und Kraft entwickeln möchtest, aber auch praktisch, wenn du wenig Zeit hast. Diese Grundübungen sind:

Brustmuskeln: Bankdrücken
Schultern: Military Press
Schultern: Upright Row
Rücken: Lat Pulldown
Rücken: Kabelrudern
Bizeps: Barbell Curls
Trizeps: Lying Triceps Extension
Beine: Kniebeuge
Unterer Rücken + Hamstrings: Kreuzheben

Wie viele Tage trainieren

Wenn du gerade erst mit dem Training beginnst, ist es manchmal schwierig zu bestimmen, wie viele Tage du trainieren musst und kannst. Eine Leitlinie ist, dass du eine Muskelgruppe immer 48 Stunden ruhen lassen solltest, damit sie vollständig regenerieren kann. Dann landest du schnell bei 3 Tagen pro Woche, wobei du in jedem Training eine andere Muskelgruppe trainierst. Wie sieht deine Woche dann aus?

Montag, Tag 1: Beine

Viele Anfänger gehen mit dem Flow und trainieren wie alle anderen am Montag die Brustmuskeln. Every Monday is chest day ist ein bekanntes Phänomen. Ein Nachteil ist aber, dass am Montag jeder seine Brustmuskeln trainieren will. Daher sind alle Bench-Press-Stationen oder anderen Fitnessgeräte für die Brustmuskeln montags stärker belegt als an anderen Tagen. Beginne deshalb am Montag nicht mit den Brustmuskeln, sondern mit dem Training deiner Beine.

Das Beintraining startest du mit der Kniebeuge. Die Kniebeuge ist eine der schwersten, aber effektivsten Übungen für deinen ganzen Körper. Nach der Kniebeuge kannst du die Beinpresse machen. Lege danach den Fokus auf die Hamstrings und anschließend auf die Waden. Gehe immer von groß nach klein, auch bei deinen Beinen.

Dienstag, Tag 2: Brust und Trizeps

Weil du am Montag deine Beine trainiert hast, hast du am Dienstag freie Wahl, jede Muskelgruppe deines Oberkörpers zu trainieren. In diesem Beispiel gehen wir am Dienstag von Brust und Trizeps aus. Das sind Muskelgruppen, die meist montags trainiert werden, also erwarte wenig Andrang an den Geräten und Maschinen, wenn du am Dienstag Brust trainierst.

Beginne das Brusttraining mit der Grundübung: Bankdrücken. Arnold Schwarzenegger war ein Fan des Schrägbankdrückens, weil er fand, dass seine oberen Brustmuskeln nie groß genug sein konnten. Wenn du den oberen Bereich deiner Brustmuskeln trainierst, wächst der untere Bereich mit, so seine Theorie. Nach dem Bankdrücken kannst du mit der Dumbbell Press den Fokus separat auf die Brustmuskeln legen und mit dem Pec Deck oder Dumbbell Flys die Brust gut ausreizen. Weil du beim Training deiner Brustmuskeln deine Trizeps stark beanspruchst, kannst du diese anschließend trainieren. Es ist übrigens empfehlenswert, das einmal umzustellen und dein Trizepstraining nach deinem Rückentraining zu machen.

Mittwoch, Ruhetag

Donnerstag, Tag 3: Rücken, Schultern und Bizeps

Weil du bei Schulterübungen oft einen großen Teil deiner Trizeps und Brustmuskeln einsetzt, legen wir 1 Ruhetag zwischen die Trainingstage. Dadurch kannst du an Tag 3 Rücken, Schultern und Bizeps trainieren. Beginne das Training mit dem Rücken: Cable Rows, Lat Pulldowns und Upright Rows. Gehe danach zu den Schultern über, nimm die Military Press und mache anschließend einige Isolationsübungen für die Schultern, bei denen du gezielt den vorderen Kopf, die Seite und die Rückseite trainierst. Danach kannst du den Bizeps mit Barbell Curls trainieren. Wechsle diese regelmäßig mit Hammer Curls ab.

Wenn du am Wochenende noch einen Trainingstag frei hast, kannst du dem obigen Plan einen zusätzlichen Tag nach Wahl hinzufügen.

Ernährung

Bringen Sie mehr Struktur in Ihr Fitnessunternehmen

Planung, Mitgliederverwaltung und Coaching in einer Plattform

Für Coaches, Studios und Fitnessstudios

Weniger einzelne Tools, mehr Überblick

Bringen Sie mehr Struktur in Ihr Fitnessunternehmen

Wie wir zuvor beschrieben haben, sind viele Fitness-Anfänger auf das Training fokussiert. Aber das Training ist nur ein Teil der Realisierung von Muskelwachstum. Neben dem Reiz, dem Training, musst du ausreichend Baustoffe aufnehmen und gut ruhen. Schließlich wachsen Muskeln in der Ruhe. Was solltest du also essen? Viele Baustoffe bekommst du aus Protein, auch Eiweiß genannt. Die wichtigsten Eiweißquellen sind:

Steak

Mageres Rindfleisch enthält sehr viel essenzielles Eiweiß und wird häufig von Bodybuildern gegessen. Neben dem Eiweiß enthält Rindfleisch auch andere Nährstoffe wie Eisen und Kreatin. Achte darauf, nicht zu viel rotes Fleisch zu konsumieren.

Hähnchen

Eine andere Proteinquelle ist Hähnchen. Hähnchen enthält genau wie Steak sehr viel Protein und ist sehr mager. Das ist ideal für Menschen, die Muskeln aufbauen möchten. Als Alternative zu Hähnchen könntest du auch Pute nehmen.

Thunfisch

Thunfisch, oder wie Jessica Simpson ihn nannte, the chicken of the sea, ist eine der besten Fischsorten, die du essen kannst, wenn du Muskeln aufbauen möchtest. Er enthält fast genauso viel Eiweiß wie Hähnchen und Steak, aber ein großer Vorteil von Thunfisch ist, dass er außerdem wichtige Fette wie Omega 3 enthält.

Eiweißshake

Um dich nicht den ganzen Tag mit Steak, Pute, Hähnchen und Thunfisch beschäftigen zu müssen, gibt es auch Supplements in Form von Eiweißshakes, die du nehmen kannst, um auf die nötige Eiweißmenge zu kommen.

Eier

Eine weitere Quelle für gutes Eiweiß sind Eier.

Haferflocken

Eine gute Energiequelle sind ohne Zweifel Haferflocken. Starte gut in den Tag und beginne mit Haferflocken. Sie sorgen für eine langsame Aufnahme von Kohlenhydraten, wodurch du den ganzen Tag über ein stabiles Energieniveau bekommst.

Brauner Reis

Genau wie Haferflocken wird brauner Reis als gute Kohlenhydratquelle empfohlen. Der Vorteil von braunem Reis ist, dass er langsam aufgenommen wird und daher keinen Insulinpeak verursacht.

Obst und Gemüse

Vergiss nicht, dass du neben Eiweiß und Kohlenhydraten auch Vitamine und Mineralstoffe brauchst. Diese bekommst du aus Gemüse und Obst. Außerdem ist Obst eine gute und leichte Kohlenhydratquelle. Gut zum Abwechseln oder um deine Haferflocken oder deinen Quark damit zu verfeinern.

Nüsse

Essenziell in deiner Ernährung sind deine Fette. Mit den Fetten, die wir hier meinen, sind nicht die Fette aus der Fritteuse gemeint, sondern die aus Nüssen. Empfohlen werden Mandeln, Walnüsse und Erdnüsse.

Quark

Zum Schluss: vor dem Schlafengehen eine Schale Quark. Quark enthält Eiweiß, das langsamer von deinem Körper aufgenommen wird. Dadurch hat dein Körper im Schlafzustand genügend Baustoffe, um Muskelabbau zu verhindern, aber auch um Muskelwachstum zu fördern.

Neugierig, wie FITsociety zu Ihrem Unternehmen passt?

Sehen Sie, wie Intake, Training, Zahlungen und Kommunikation zusammenkommen.

Starten Sie kostenlos und prüfen Sie den Workflow in Ruhe.

Neugierig, wie FITsociety zu Ihrem Unternehmen passt?

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar wird geprüft, bevor er sichtbar wird.

Zurück zu Fitness