FITsociety DE
Kostenlos testen
Fitness

Die Wirkung von Cannabis beim Fitnesstraining

| · 15 Min. Lesezeit

Welchen Einfluss hat Cannabis auf deine Fitnessleistung, etwa auf Muskelkraft und Muskelmasse? Was macht es zum Beispiel mit Testosteron, Cortisol und Wachstumshormon?

Cannabis beim Fitnesstraining

Oft ist eine Frage im Fitnessstudio der Anlass, einen Artikel zu schreiben. So bekam ich vor einiger Zeit die Frage, welchen Einfluss der Konsum von Cannabis auf den Aufbau von Muskelmasse hat. Neben dieser Frage erschien es mir auch sinnvoll, darauf einzugehen, welchen Einfluss das noch beliebtere Genussmittel Alkohol auf das Muskelwachstum hat. Schließlich werde ich auch auf den Einfluss von Sex auf das Muskelwachstum eingehen, damit wir dann gleich alle Vergnügungen behandelt haben. In diesem ersten Teil behandle ich Cannabis.

Cannabis: ergolytisch oder ergogen?

Cannabis, Marihuana, Gras, Jonko, Wierie, Ganja usw. steht interessanterweise auf der Liste der vom WADA (World Anti-Doping Agency) und IOC verbotenen Mittel [1]. Ich sage "interessanterweise", weil die Mittel auf dieser Liste normalerweise leistungssteigernd wirken und aus diesem Grund als Doping nicht erlaubt sind. Cannabis wirkt jedoch eher leistungsmindernd als leistungssteigernd.

Nicht umsonst sieht man in den States, dass Mitarbeiter von ihren Arbeitgebern häufig auf Drogenkonsum kontrolliert werden, also auch auf den Konsum von Cannabis, weil dies die Produktivität senken und durch eine Verschlechterung von Motorik und Konzentration zu unsicheren Situationen führen könnte. Praktisch für Afroamerikaner, weil sie offenbar in Bundesstaaten, in denen nicht kontrolliert wird, seltener einen Job bekommen, weil angenommen wird, dass sie Drogen konsumieren [2].

In dieser Hinsicht ist es also ein "ergolytisches" Mittel, was bedeutet, dass es Leistungen verschlechtert, und nicht ergogen, also leistungssteigernd ist. Die einzigen Vorteile, die aus sportlicher Sicht genannt werden, sind das Maß, in dem es zur Entspannung beitragen und für einen besseren Schlaf sorgen kann (Schlaf fördert Muskelwachstum). Untersuchungen haben jedoch nie gezeigt, ob und in welchem Maß dies sportliche Leistungen fördern würde.

Trotzdem findet man auf der Liste der wegen Dopingkonsums gesperrten Athleten mehrere Sportler, die für einige Monate bis Jahre gesperrt wurden, weil ein Metabolit (Stoff, in den sich ein anderer Stoff umwandeln kann) von THC, dem Wirkstoff, in ihrem Blut gefunden wurde [3]. Nicht weil dies die Leistung verbessern würde, sondern schlicht, weil es auf der Liste illegaler Substanzen steht. Es ist daher vor allem verboten, weil es im Widerspruch zum "the spirit of sport" stehen würde. Das halte ich persönlich für Unsinn.

Darf ich nicht selbst entscheiden, ob ich zur Entspannung einen Joint rauche, statt ein Bier zu trinken, wenn beides meine Leistungen gegenüber anderen nicht unfair verbessert? Ich dürfte mir also nicht in Ruhe einen Spliff anzünden und auf dem Sofa chillen, weil dies Monate später noch in meinem Blut gefunden wird, aber ich darf sturzbetrunken meine Teilnahme an einem olympischen Turnier auf einem Boot feiern und dabei eine halbe Million Euro Schaden anrichten [4]? Ok, natürlich wird das der deutschen Hockeymannschaft wegen des Schadens vorgeworfen, aber mit dem Saufen selbst hat das IOC kein Problem. Solange man keinen unfairen Vorteil gegenüber anderen Athleten hat, scheint mir Drogenkonsum, genau wie Alkoholkonsum, eine persönliche Entscheidung zu sein.

Cannabis rauchen und Muskeln

Aber gut, Cannabis und Muskeln also. Wenn man über den Einfluss von Cannabis auf den menschlichen Körper spricht, muss man einige Dinge unterscheiden. Erstens den wirksamen Bestandteil THC (delta-9-Tetrahydrocannabinol) von den übrigen Bestandteilen von Cannabis (insgesamt etwa 460, davon 60 Cannabinoide).

Außerdem muss man zwischen dem Rauchen von Marihuana und dem Essen oder Trinken davon unterscheiden. Das hängt mit dem Unterschied in der biologischen Verfügbarkeit zusammen. Von gerauchtem Cannabis gelangen höchstens 50% des THC letztlich in den Blutkreislauf, während es bei oral aufgenommenem THC höchstens 20% sind [5,6,7]. Und wenn man sich dann die Effekte des Rauchens ansieht, muss man außerdem die Effekte des Tabaks berücksichtigen, mit dem gemischt wird, wenn nicht pur geraucht wird. Auf diese letzten Effekte werde ich später in einem Artikel über den Einfluss von Zigaretten auf das Muskelwachstum eingehen. Hier werde ich vor allem den Einfluss von THC betrachten.

THC und Testosteron

Es gibt viele unterschiedliche Meinungen über die Wirkung von THC auf Testosteron. In manchen Untersuchungen liest man als Ergebnis, dass es keinen Einfluss hat, während andere Untersuchungen nach der Verabreichung von THC einen Rückgang des Testosteronspiegels um ganze 65% zeigen.

Bevor ich darauf eingehe, möchte ich zunächst zwei Untersuchungen nennen, die darauf hindeuten, dass Testosteron durch THC in jedem Fall seine Arbeit nicht richtig machen kann. Bereits 1975 sahen Forscher, dass Muskelwachstum bei Ratten, das durch die Verabreichung von Testosteron verursacht wurde, ausblieb, wenn sie auch THC erhielten [9].

Cannabis extract administration in combination with testosterone propionate (TP) inhibited growth stimulation produced by TP alone. Anti-androgenic nature of the compound is suggested.

P.V. Dixit

Eine spätere Untersuchung aus dem Jahr 1980 fand hierfür eine Ursache darin, dass THC und Cannabinol (ein anderer Bestandteil von Cannabis) an die Zellrezeptoren für Testosteron binden [10]. Dadurch kann Testosteron in den Zellen seine Arbeit nicht mehr verrichten. Mehr noch: Abbauprodukte von THC (Metaboliten) sollen auf diese Rezeptoren sogar antagonistisch wirken.

In addition, other metabolites of Δ9-THC were also androgen antagonists. This data suggests that the anti-androgenic effects associated with marihuana use result, at least in part, from inhibition of androgen action at the receptor level.

V. Purohit -Walter Reed Army Medical Center

Eine Erklärung für diesen Unterschied ist, dass in manchen Fällen der akute Einfluss betrachtet wird, also direkt nach der Einnahme, während in anderen Untersuchungen die Effekte eines langfristigen Konsums untersucht wurden, wobei also nicht unbedingt direkt nach der Einnahme auf den Testosteronspiegel geschaut wurde. So wurde in einer Untersuchung der Universität Freiburg in Deutschland der Testosterongehalt von 66 pakistanischen Männern, die langfristig und täglich Marihuana rauchten oder tranken, mit dem einer Kontrollgruppe von 41 Männern verglichen, die kein Cannabis konsumierten [9]. Sie fanden keinen Unterschied beim Testosteron. Auch amerikanische Forscher kamen zu derselben Schlussfolgerung, als sie die Testosteronspiegel von 12 "casual users" und 15 "heavy users" vor, während und nach dem Konsum über einen Zeitraum von 21 Tagen betrachteten [mendelson]. Sie fanden keine Unterschiede.

No statistically significant changes in plasma testosterone levels were observed during and after the smoking period as compared with the pre-smoking base-line levels.

J.H.. Mendelson, Harvard

Gute Nachrichten also für die Jungs mit Bonuskarte für den Coffeeshop. Wieder eine andere Untersuchung aus dem Jahr 1983 zeigte jedoch, dass das Rauchen von 1 Joint das Testosteron bei Männern bis zu 24 Stunden senken kann. Eine Untersuchung aus dem Jahr 1984 zeigte nicht nur einen Rückgang von Testosteron, sondern auch von Prolaktin und Wachstumshormon. Diese Schlussfolgerungen wurden jedoch wiederum durch eine Untersuchung aus dem Jahr 1989 unter 17 jungen Männern widerlegt, die keine Senkung des Testosterons zeigte.

In einer anderen Untersuchung wurde betrachtet, was direkt nach der Verabreichung bei Ratten geschieht [11]. Dabei sahen die Forscher einen Rückgang von 65%, der eine Stunde anhielt. Dieselben Forscher konnten bei chronischem Konsum keine deutlichen Effekte sehen. Sie berücksichtigten die Möglichkeit, dass dies durch Gewöhnung an die Substanz kam. Es ist daher schade, dass im Fall der Untersuchung der Deutschen unter pakistanischen Konsumenten unklar ist, innerhalb welcher Frist nach dem letzten Konsum das Testosteron gemessen wurde. Es wäre sehr interessant zu wissen, ob auch in ihrem Fall der Testosteronspiegel innerhalb einer Stunde nach dem Konsum so stark sinkt oder ob dies durch Gewöhnung nicht oder in geringerem Maß der Fall ist.

Bringen Sie mehr Struktur in Ihr Fitnessunternehmen

Planung, Mitgliederverwaltung und Coaching in einer Plattform

Für Coaches, Studios und Fitnessstudios

Weniger einzelne Tools, mehr Überblick

Bringen Sie mehr Struktur in Ihr Fitnessunternehmen

Auffällig ist allgemein, dass es vor allem Tierstudien sind, die einen Rückgang von Testosteron zeigen, während dies beim Menschen nicht oder weniger deutlich nachgewiesen ist, und dass es häufig einen Unterschied zwischen akuten Effekten und Effekten eines chronischen Konsums gibt. Klarer wird es dadurch nicht. Ich habe hier nur einige der Untersuchungen genannt. Würde man alle Untersuchungen zusammenwerfen, dann ist die häufigste Schlussfolgerung, dass der Einfluss von THC auf Menschen nicht signifikant ist, schon gar nicht bei chronischen Konsumenten. Aufgrund des oben Gesagten ist jedoch davon abzuraten, direkt vor dem Training einen Joint zu rauchen.

THC und Wachstumshormon

Wachstumshormon (Human Growth Hormone, HGH oder GH) stimuliert Wachstum, also auch Muskelwachstum, und die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren (die ebenfalls Wachstum stimulieren). Wachstumshormon wird im Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) gebildet. Es wird durch Growth hormone releasing hormone (GHRH) stimuliert und durch Somatostatin gehemmt. Mehr GHRH bedeutet also mehr Wachstumshormon, während mehr Somatostatin für eine Abnahme des Wachstumshormons sorgt. Untersuchungen zum direkten Effekt von THC auf Wachstumshormon bei Ratten haben gezeigt, dass die Menge an Wachstumshormon sinkt, weil THC die Bildung von Somatostatin stimuliert. Es ist schade, dass die chronischen Effekte beim Menschen noch nicht untersucht wurden, weil es also deutliche Unterschiede zwischen Untersuchungen zu akutem und chronischem Konsum sowie zwischen Tieren und Menschen geben kann, wenn es um den Einfluss von THC geht.

THC und erhöhte Umwandlung von Testosteron in Estradiol

Auch hier gibt es keine Eindeutigkeit. Der Grund, warum oft angenommen wurde, dass THC dafür sorgt, dass das männliche Testosteron in das weibliche Hormon Estradiol umgewandelt wird, liegt unter anderem in Fällen von Gynäkomastie ("Bitch Tits", weibliche Brustbildung bei Männern) unter Cannabiskonsumenten. Gynäkomastie wird häufig durch hohe Estradiolspiegel verursacht, die zur Tumorbildung in der Brust führen. Eine sehr kleine Untersuchung unter drei Männern mit Gynäkomastie zeigte jedoch, dass in diesen Fällen die Testosteron- und Estradiolspiegel beziehungsweise deren Verhältnis normal waren [12]. Von einer (erhöhten) Aromatisierung, der Umwandlung von Testosteron in Estradiol, war also keine Rede. Es gibt sogar Untersuchungen, die zeigen, dass THC die Umwandlung in Estradiol senkt. Das bedeutet nicht automatisch, dass Cannabiskonsum nicht zu Gynäkomastie führen kann. Die Struktur des THC-Moleküls ähnelt nämlich stark der von Estradiol, weshalb die Möglichkeit berücksichtigt wird, dass es das THC selbst ist, das für Gynäkomastie sorgen kann. In der Praxis kommen bekannte Fälle von Gynäkomastie durch Cannabiskonsum jedoch kaum vor.

Cannabis und Cortisol

Ein anderer angeführter Grund, als Bodybuilder kein Cannabis zu konsumieren, wäre die katabole Wirkung. Katabol bedeutet, dass Nährstoffe aus Gewebe, sowohl aus Muskeln als auch aus Fett, in Glukose umgewandelt werden, um so Energie zu liefern. Als Bodybuilder willst du gerade für einen anabolen Prozess sorgen, bei dem du deinen Körper mit Nährstoffen versorgst, mit denen du Gewebe aufbauen kannst. Ein wichtiger Verursacher des katabolen Prozesses ist das "Stresshormon" Cortisol, das ein Signal abgibt, Fett und Eiweiße abzubauen und in Glukose umzuwandeln. Die genannte Untersuchung aus dem Jahr 1989 ist auch hier interessant, weil sie nicht nur zeigte, dass Testosteron, sondern auch die Menge an Cortisol unverändert blieb. Dies würde also nicht zum Muskelabbau beitragen. Auch hier jedoch keine Eindeutigkeit. Eine Untersuchung aus dem Jahr 1986 zeigte einen akuten Anstieg von Cortisol [13]. Dieser Unterschied wurde bei chronischem Konsum in einer anderen Untersuchung aus dem Jahr 1989 jedoch wiederum nicht gesehen [14].

Psychische Effekte von Cannabis auf Training und Ernährung

Muskelmasse aufzubauen ist eine Frage von Ernährung, Training und Ruhe. Während viele Cannabis für bessere Erholung nutzen, kann der Einfluss auf Training und Ernährung gerade negativ sein. Vor allem unregelmäßige Konsumenten erleben zum Beispiel nach dem Konsum von Cannabis einen "Fressflash". Leider sorgt dieser Fressflash bei den meisten nicht dafür, dass sie Pasta mit Fisch und Brokkoli kochen oder einen Proteinshake hinunterkippen, sondern dass sie eher die Süßigkeiten- und Keksdose für schnelle, einfache Zucker angreifen, die meist nicht in diesem Maß und zu diesem Zeitpunkt in die Diät passen. Mehr noch: Das Essen all dieser Süßigkeiten kann dafür sorgen, dass es zulasten der guten Ernährung geht, auf die man später dann keinen Appetit mehr hat. Dieser Fressflash wird wahrscheinlich durch den Einfluss von THC auf den Hypothalamus verursacht, den Teil des limbischen Systems des Gehirns, der unter anderem das Hungergefühl reguliert. Regelmäßige Konsumenten erleben oft das Gefühl, "high zu werden", überhaupt nicht mehr, geschweige denn, dass sie noch einen Fressflash bekommen. Über die Wirkung eines Fressflashs (the munchies) ist man sich, du ahnst es schon, ebenfalls nicht immer einig. Es gibt Studien, die zeigen, dass die gesamte Kalorienaufnahme dadurch erhöht wird, während andere Studien gerade eine Abnahme sehen.

Was das Training betrifft, kann das dumpfe Gefühl nach dem Rauchen eines Joints dafür sorgen, dass man überhaupt nicht motiviert ist, mit voller Intensität zu trainieren. Dieses sogenannte "Amotivationssyndrom" kommt jedoch ebenfalls vor allem bei Menschen vor, die nicht häufig Cannabis konsumieren. Untersuchungen unter chronischen "heavy users" in Costa Rica und Jamaika zeigten dieses Amotivationssyndrom nicht [15].

Wie man auf Cannabis reagiert, unterscheidet sich von Person zu Person und kann sich im Lauf der Zeit verändern. Außerdem kann THC deine Stimmung verstärken. Bist du vollkommen bereit, im Gym schwer loszulegen, dann kann es sein, dass du noch mehr Lust darauf bekommst, während ein anderer denkt: "nee, jetzt lieber nicht". Es ist auch möglich, dass du auf diese Weise jahrelang gut funktionierst und anschließend eine schwere Psychose bekommst.

Die Wirkung von Cannabis auf die Lunge

Vielleicht kein direkter Einfluss auf Muskelmasse, aber da Sauerstoff einer der wichtigen Energielieferanten ist, ist es praktisch, wenn man atmen kann. Bis auf einen Punkt ist man sich hier eindeutig einig, dass dieser Einfluss negativ ist.

Diskussionspunkt ist der Einfluss auf die Atemwege. Die eine Untersuchung zeigt, dass Cannabis für eine Erweiterung der Atemwege sorgt, während eine andere Untersuchung gerade eine Zunahme von Verengungen der Atemwege zeigt. Einig ist man sich jedoch über den negativen Einfluss von Teer und Kohlenmonoxid. Laut einer Untersuchung der University of California liefert ein Joint fünfmal so viel Kohlenmonoxid wie eine Zigarette [16]. Dadurch ist weniger Sauerstoff verfügbar. Dieselbe Untersuchung zeigte, dass das Rauchen von Cannabis dreimal so viel Teer erzeugt wie Zigaretten. Eine andere Studie gab an, dass ein Joint fünf- bis sechsmal so viel Lungenschädigung verursacht wie eine Zigarette.

We conclude that smoking marijuana, regardless of tetrahydrocannabinol content, results in a substantially greater respiratory burden of carbon monoxide and tar than smoking a similar quantity of tobacco.

T.C. Wu, University of California

Wieder eine andere Untersuchung zeigte schließlich, dass 1 Joint die Lungenkapazität genauso stark senkt wie 16 Zigaretten. Die Tatsache, dass Cannabisraucher 40% tiefer inhalieren, hilft dabei nicht.

Fazit

Was in den Untersuchungen zu den verschiedenen Effekten von THC immer wieder auftaucht, ist der Unterschied im Effekt zwischen sporadischem und chronischem Konsum. In allen Fällen, außer beim Einfluss auf die Lunge, ist der Effekt bei chronischen Rauchern nicht signifikant. Sehr vereinfacht könnte man also sagen, dass der Einfluss von THC auf Muskelmasse klein ist, weil der Effekt groß (aber vorübergehend) ist, wenn man wenig konsumiert und es unterm Strich daher nicht viel ausmacht, während der Effekt bei häufigem, regelmäßigem Konsum wiederum klein ist und dadurch insgesamt ebenfalls wenig Einfluss hat.

Um deine Ergebnisse im Fitnessstudio und vor dem Spiegel zu verbessern, wirst du also wahrscheinlich viel mehr erreichen, wenn du besser auf Dinge wie Ernährung und Training achtest, als wenn du den geselligen Joint am Wochenende weglässt oder im Fall einer Sucht mit dem Konsum aufhörst.

Trotzdem ist es natürlich vernünftiger (und glaub mir, ich bin kein Birkenstock tragender Baumumarmer, wenn ich das sage), es einfach nicht zu tun: wegen der Wirkung auf die Lunge, aber auch aus all den Gründen, die ich hier nicht behandelt habe (Einfluss auf Chromosomen, Fruchtbarkeit, Infektion durch Pilze usw.).

But then of course, the choice is yours

Black Sheep

Referenzen

  1. wada-main-prod.s3.amazonaws.com/resources/files/wada-2015-prohibited-list-en.pdf
  2. huffingtonpost.com/2014/05/07/hiring-discrimination_n_5276978.html
  3. en.wikipedia.org/wiki/List_of_doping_cases_in_athletics
  4. nujij.nl/sport/ordinair-duits-hockeyfeest-half-miljoen-schade.18670557.lynkx
  5. Ohlsson A, Lindgren JE, Wahlen A, Agurell S, Hollister LE, Gillespie HK.Plasma delta-9 tetrahydrocannabinol concentrations and clinical effects after
    oral and intravenous administration and smoking. Clin Pharmacol Ther. 1980 Sep;28(3):409-16. PubMed PMID: 6250760.
  6. Wall ME, Sadler BM, Brine D, Taylor H, Perez-Reyes M. Metabolism, disposition,and kinetics of delta-9-tetrahydrocannabinol in men and women. Clin Pharmacol
    Ther. 1983 Sep;34(3):352-63. PubMed PMID: 6309462.
  7. Cannabis-med.org/data/pdf/2001-03-04-8.pdf
  8. Mendelson JH, Kuehnle J, Ellingboe J, Babor TF. Plasma testosterone levels
    before, during and after chronic marihuana smoking. N Engl J Med. 1974 Nov 14;291(20):1051-5. PubMed PMID: 4415097.
  9. Dixit VP, Lohiya NK. Effects of Cannabis extract on the response of accessory sex organs of adult male mice to testosterone. Indian J Physiol Pharmacol. 1975 Apr-Jun;19(2):98-100. PubMed PMID: 1158438.
  10. Purohit V, Ahluwahlia BS, Vigersky RA. Marihuana inhibits dihydrotestosterone binding to the androgen receptor. Endocrinology. 1980 Sep;107(3):848-50. PubMed PMID: 6249575.
  11. Todd T. Brown, MD, and Adrian S. Dobs, MD, MHS. Endocrine Effects of Marijuana. Journal of Clinical Pharmacology, 2002;42:90S-96S
  12. S.O. Olusi. HYPERPROLACTINÆMIA IN PATIENTS WITH SUSPECTED CANNABIS-INDUCED GYNÆCOMASTIA The Lancet. Volume 315, Issue 8162, 2 February 1980, Pages 255
  13. Cone EJ, Johnson RE, Moore JD, Roache JD: Acute effects of smoking marijuana on hormones...Pharmac Biochem Behav 1986;24:1749-1754
  14. Dax et al. The effects of THC on hormone release....J Steroid Biochem 1989;34:263-270
  15. David F. Duncan Department of Health Education Southern Illinois University, Carbondale. Lifetime Prevalence of "Amotivational Syndrome", Among Users and Non-Users of Hashish. Psychology of Addictive Behaviors 1987, Vol. 1, No. 2, 114-119 ISSN 0893-164X, Society of Psychologists in Addictive Behaviors
  16. Wu TC, Tashkin DP, Djahed B, Rose JE. Pulmonary hazards of smoking marijuana as compared with tobacco. N Engl J Med. 1988 Feb 11;318(6):347-51. PubMed PMID: 3340105.

Neugierig, wie FITsociety zu Ihrem Unternehmen passt?

Sehen Sie, wie Intake, Training, Zahlungen und Kommunikation zusammenkommen.

Starten Sie kostenlos und prüfen Sie den Workflow in Ruhe.

Neugierig, wie FITsociety zu Ihrem Unternehmen passt?

Kommentare (2)

J

Joep

Ik train al 5 jaar en voor elke training sessie rook ik een join. Merk dat ik betere doorbloeding heb en juist meer uit me reps kan halen. Betere focus en zo me workout verbeter. Ik ben van 60kg naar 73kg gegaan. Ik eet meer en slaap beter. Test is niet laag en juist bevorderd. Ieder lichaam werkt net efe anders. Dus die studie van jullie is niet accurtaat
S

Sven

Super intressant artikel, thanks! Weer stukje wijzer geworden onder een genot van een gezelligheidsjoint in m'n weekend!

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar wird geprüft, bevor er sichtbar wird.

Zurück zu Fitness