Ein Teil deiner Mitglieder trainiert selbstständig, benötigt aber gelegentlich eine Erklärung. Andere möchten ihre Ernährung erfassen, ohne jedes Produkt einzeln zu suchen. Eine vollständige persönliche Betreuung passt nicht immer zu Bedarf oder Budget.

Zwischen Basiszugang und intensivem Coaching kann ein digitales Zusatzangebot liegen. Mit aktivem Client-AI-Zugang können Mitglieder Trainingspläne erstellen, Fragen zu Übungen oder Workouts stellen und Ernährung per Foto oder Text erfassen. Der Ernährungsvorschlag der KI bleibt vom Mitglied prüf- und änderbar.

Die wirtschaftliche Frage ist mehr als der Verkaufspreis. Du musst definieren, was geliefert wird, welcher Support enthalten ist und was nach Lizenzkosten, Supportzeit und Wechseln aus bestehenden Paketen übrig bleibt.

Lies zuerst, wie Mitglieder KI für Trainingspläne und Workout-Fragen nutzen, wenn du die Funktion noch nicht kennst.

Lege zuerst die Zielgruppe fest

Ein sinnvoller Ausgangspunkt sind Mitglieder, die selbstständig trainieren können, aber mehr Struktur als reinen Studiozugang wünschen. Das Angebot kann auch zu Online-Kunden passen, die Training und Ernährungserfassung in einer App möchten, ohne intensives Coaching zu buchen.

Formuliere vor der Preisfestlegung einen klaren Leistungsrahmen:

Du erhältst Client-AI-Zugang für Trainingspläne, Workout-Fragen und Ernährungserfassung. Einmal im Monat besprechen wir deine Nutzung und offene Fragen für maximal 15 Minuten.

Das ist ein Beispiel. Zeige deutlich, was enthalten ist und was nicht. KI ersetzt keinen Coach, keine Kameraanalyse und keine medizinische oder ernährungstherapeutische Beratung.

Drei Angebotsmodelle für Client AI

Modell Leistung für das Mitglied Passt besonders, wenn Darauf achten
Optionales Add-on Client AI zusätzlich zur bestehenden Mitgliedschaft Mitglieder unterschiedliche Unterstützung brauchen Opt-in, Start- und Enddatum klar dokumentieren
Premium-Mitgliedschaft Client AI zusammen mit weiteren konkreten Vorteilen Du bereits klare Tarifstufen nutzt Alle Vorteile benennen; kein vages „Premium“ verkaufen
KI + Coach-Check-in Client AI plus fest begrenzter persönlicher Check-in Menschliche Nachbereitung Teil des Versprechens ist Häufigkeit, Dauer, Kanal und Reaktionszeit festlegen

Das sind Angebotsmodelle. FITsociety erstellt nicht automatisch ein kostenpflichtiges Mitgliederprodukt oder ein Tarifupgrade. Preis, Einwilligung und Abrechnung richtest du über deinen kontrollierten Verkaufs- und Mitgliederprozess ein.

Prüfe deine aktuellen FITsociety-Kosten

Die Lizenzeinstellungen zeigen die in deinem Paket enthaltenen Client-AI-Nutzer, aktive Nutzer, den Preis je zusätzlichem Nutzer und die gesamten Client-AI-Kosten. Diese Werte können je Paket oder Preisvereinbarung unterschiedlich sein.

Verwende deshalb die aktuellen Zahlen aus deiner eigenen Lizenzübersicht. Prüfe auch Wirksamkeits- und nächste Abrechnungsdaten. Wird ein Zugang deaktiviert, kann er bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode aktiv bleiben.

Berechne mehr als den Umsatz

Nutze für einen Monat diese Felder:

Eingabe Dein Wert
Zahlende Teilnehmer ...
Verkaufspreis pro Teilnehmer, ohne Umsatzsteuer € ...
Zusätzliche Client-AI-Kosten laut Lizenzübersicht € ...
Zahlungs- und Erstattungskosten € ...
Supportstunden × interne Stundenkosten € ...
Entgangener Beitrag durch Wechsel aus einem teureren Angebot € ...

Berechne anschließend:

  • Zusätzlicher Umsatz = zahlende Teilnehmer × Preis ohne Umsatzsteuer.
  • Direkter Beitrag = zusätzlicher Umsatz − Client-AI-Kosten − Zahlungs-/Erstattungskosten − Supportkosten.
  • Nettoeffekt = direkter Beitrag − entgangener Beitrag durch Wechsel aus einem teureren Angebot.

Das ist ein Entscheidungsmodell und keine Gewinngarantie. Berücksichtige fixe Betriebskosten separat, wenn du die Rentabilität des gesamten Unternehmens beurteilst.

Verhindere, dass Support die Marge aufzehrt

„Fragen an den Coach inklusive“ kann unbegrenzt klingen. Mache es messbar: zum Beispiel ein monatlicher Check-in oder Antworten auf gesammelte Fragen innerhalb einer festen Frist. Lege fest, welche Themen außerhalb des Pakets liegen.

Miss im Pilotprojekt mehr als Aktivierungen:

  • wie viele Mitglieder die Funktion tatsächlich nutzen;
  • welche Bestandteile sie nutzen;
  • wie viel Supportzeit das Team aufwendet;
  • wie viele fortfahren, kündigen oder das Paket wechseln;
  • welche Fragen sich wiederholen und wo die Erklärung verbessert werden muss.

Starte mit einem freiwilligen Pilotprojekt

  1. Wähle eine kleine Gruppe mit einem erkennbaren Bedarf.
  2. Erkläre Angebot, Preis, Laufzeit, Support und Kündigungszeitpunkt schriftlich.
  3. Prüfe die Verfügbarkeit von Client AI und aktiviere nur teilnehmende Mitglieder.
  4. Notiere vor dem Start Annahmen zu Nutzung, Supportzeit und Kündigungen.
  5. Werte nach einer vollständigen Periode Umsatz, Kosten und Erfahrungen aus.
  6. Passe das Angebot an, bevor du es ausweitest.

Häufig gestellte Fragen

Kann FITsociety das kostenpflichtige Upgrade automatisch verkaufen?

Die beschriebenen Client-AI-Einstellungen verwalten Zugang und Lizenzkosten. Sie belegen keinen automatischen Verkauf oder ein kostenpflichtiges Mitgliederupgrade. Nutze deinen eigenen geprüften Verkaufs- und Abrechnungsprozess.

Welchen Preis soll ich verlangen?

Es gibt keinen universellen Preis. Beginne mit deinen aktuellen Client-AI-Kosten, dem versprochenen Support, weiteren variablen Kosten und dem Wert für deine Zielgruppe. Teste freiwillig und miss den Nettoeffekt.

Ist Umsatz dasselbe wie Gewinn?

Nein. Ziehe Lizenzkosten, Zahlungs- und Erstattungskosten, Supportzeit und Paketwechsel ab. Für den Unternehmensgewinn müssen auch fixe Kosten berücksichtigt werden.

Ersetzt Client AI persönliches Coaching?

Nein. Es kann selbstständige Nutzung und Erklärungen unterstützen. Persönliche Beobachtung, Programmentscheidungen und professionelle Begleitung bleiben eigene Leistungen.

Mehr dazu: KI-Ernährungserkennung, Software für Personal Trainer und Software für Online-Coaches. Oder fordere eine Demo an.